Konzertante Zeitreise von Einst ins Heute

„Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh`n“

SCHLITZ

Ein sichtlich witziger, charmanter, gut gelaunter, in geschichtlicher Zeitreise bildender Landesposaunenwart Albert Wanner führte die Gäste das festlichen Bläserkonzertes am Samstagabend, dem 22. September 2012,  durch das Programm. Im Rahmen der kirchlichen Festwoche waren die Bürger und Bürgerinnen zu einem musikalischen  Hörgenuss in die Evangelische Stadtkirche eingeladen.

Bereits in 2008, im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums des Schlitzer Posaunenchores,  kam man in den Genuss des Blechbläserensembles „BrassON“.  Auch zu diesem Bläserkonzert war es gelungen, sie wieder zu engagieren. Gemeinsam mit BrassOn bildeten am Samstagabend nahezu 60 Bläser und Bläserinnen einen beeindruckenden Klangkörper. Darunter nahmen neben dem Posaunenchor Schlitz auch Musiker und Musikerinnen aus den Posaunchören Hartershausen, Queck, Stockhausen, Langenschwarz und Grebenau teil.

Zur Aufführung kamen neben geistlichen Kompositionen aus den Epochen der Renaissance, des Barock und der Romantik, auch Filmmusik und zeitgenössische  Doppelchöre.

Während sich das gesamte Bläserensemble den geistlichen Kompositionen widmete, spielte „BrassON“ Melodien aus bekannten Filmen, teils mit einem Oscar gekrönt,  und Hits weltberühmter Bands. Begonnen wurde mit Andrè Campra (französischer  Komponist am Hofe König Ludwig XIII.) „Rigaudon“, es folgte „Allejuja“ von Jacobus Gallus, aus dem frühen Barock „Herr, wenn ich dich nur habe“ (Heinrich Schütz), aus Burkhard Mohrs Silvester-Suite das Postludium. Es folgte von Josef Gabriel Rheinberger, gehörte zu den Komponisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts,   „Das Kyrie – Cantus Missae“. Abgeschlossen wurde der geistliche Teil mit dem „Deutschen Tanz“  komponiert von Melchior Franck, Komponist an der Stilwende von der Spätrenaissance zum Frühbarock.

 

Zwischen jedem der aufgeführten Werke folgte ein Gegensatz durch „BrassON“.  Hier wirkte Landesposaunenwart Albert Wanner kräftig mit. Zu hören gab es die Filmmusik zu „Piraten der Karibik“, besser bekannt als „ Fluch der Karibik“ mit Johnny Depp, geschrieben von Klaus Badelt, die Fimhits „Moonriver“ und „Pink Panther“  (Peter Gunn u. Henry Mancini). Von da aus ging es in die Wüste von Arizona. Vor dem geistigen Auge sah man die verwegenen kämpfenden Mannsbilder bzw. Cowboy aus dem Filmklassiker  „Die glorreichen Sieben“ u .a. mit Yul Brunner, Steve McQueen, Charles Bronson, James Coburn  und Horst Buchholz. Auch die folgenden beiden  Welthits riefen viele Erinnerungen auf. Unvergessen „Ticket to ride“  und „Hey Jude“ von den beiden Pilzköpfen John Lennon und Paul McCartney. Nach dieser gelungen, perfekten musikalischen Zeit- und Notenreise, vor allen Dingen nach diesen  beiden letzten Stücken, wollte eigentlich kein Konzertgast schon Nachhause, mit Standing Ovationen wurde sich eine Zugabe erklatscht. „Am Sonntag will mein Süßer mit mir Segeln geh’n“, der Ohrwurm der quirligen Norwegerin Wencke Myhre, setzte den Schlusspunkt unter ein konzertantes Highlight im Rahmen des 1200-jährigen Geburtstages der Evangelischen Stadtkirche.

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